Turnerfahrt

Oberl. Turnfest Wilderswil

 

Turnerfahrt 1985

16. Mai

Am 16. Mai besammelten sich zahlreiche Mitglieder des Turnvereins Gsteig, darunter die Jugend- und Mädchenriege und der Damenturnverein auf dem Postplatz. Es war in recht schöner und angenehm warmer Frühlingstag.
Gut gelaunt marschierten wir Richtung Willens Egg, Loch , Furren, Waldmatte und Gründweid. Dort hatten schon die ersten Teilnehmer Durst. So beschloss man dort den Znünihalt zu machen. Nach dieser kurzen Pause wanderte die fröhliche Gesellschaft zu von Siebenthals Vorschess. Dort schauten wir, wer sich am längsten am Seil der Transportbahn halten konnte. Nach diesem klei-nen Spiel nahmen wir das letzte Stück zum Reuschboden in Angriff. Dort ange-langt fingen alle sofort mit der Suche nach Holz an, um das wohlverdiente Mit-tagessen einzunehmen. Es dauerte nicht lange, so konnte man schon den köst-lichen Geruch von gebratenem Fleisch wahrnehmen. Einige hatten grosse Mü-he mit ihren Cervelats, denn es geschah nicht selten, dass eine in die Asche des Feuers fiel. Diese Würste wurden trotzdem gegessen.
Nach dem Essen sollst du ruhn, oder ein Spiel tun. Das sagten sich wohl die meisten. Wir richteten eine Kegelbahn ein auf der ein Preiskegeln durchgeführt wurde. Die Keglerinnen hatten einen besonders guten Tag erwischt, da sie zum grössten Teil besser kegelten als mancher Profikegler. Dies kommt, glaube ich, davon, dass einige noch den Samstag Abend in den Knochen hatten. Auch Fussballfanatiker kamen an diesem Sonntag nicht zu kurz. Man lieferte sich zum Teil harte Zweikämpfe. Trotzdem wurde im grossen und ganzen fair ge-spielt, denn rote Karten wurden keine verteilt. Volleyball begeisterte wohl jung und alt. Obschon die Spieler mit dem Schiedsrichter nicht immer gleicher Mei-nung waren, akzeptierten sie seine Entscheide. Wer Freude an Glücksspielen hat, konnte in den Spielsalon gehen. Am beliebtesten war Bänkeln. Dort herrschte eine Stimmung, wie ei einer Spielhölle in Las Vegas. Als die Sonne langsam untergehen wollte und die ersten Schatten fielen, mussten wir leider schon wieder ans aufräumen denken. Diejenigen, die sich beim Spielen zu fest anstrengten, fuhren mit der Post Nachthause. Die, die noch fit waren, mar-schierten bis ins Gsteig.

Christoph Trummer

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Oberl. Turnfest Wilderswil 1985

29./30. Juni

Am 29. Juni, um 8.45 Uhr fuhren wir von Gsteig los. Anwesend waren: Hansruedi Hauswirth, Simon Gander, Hanspeter Brand, Roland Kohli, Hanspeter Linder, Ueli Brand, Toni Berchten, Hubert Matti, Hanspeter Walker, Christian Walker und ich.
Fritz Bettler, Dani Trummer und David Gander fuhren schon früh am Morgen, um das Einzelturnen zu absolvieren. In Gstaad mussten wir dann den ersten Halt machen. Roland und Husi mussten noch frische Geräteschuhe kaufen, und ich brauchte noch weisse Socken.
Nach 11 Uhr trafen wir uns dann vor dem Festzelt, um zusammen das Mittagessen einzunehmen. Nach dem Mittagessen absolvierten die meisten von uns dann den Fitnesstest. Wir mussten Holzstäbe transportieren, am Barren schwingen, über einen Holzstab springen und einen Ball über eine Schnur werfen. Danach bereiteten wir uns auf die allgemeine Übung vor. Wir gingen auf das Land, um die Übung nochmals zu turnen. Die Schiedsrichter bewerteten dann unsere Übung mit der Note 28,26. Danach begaben wir uns zu Flugplatz, wo wir bei einem Stand Traugott Walker und Niklaus Seewer trafen, die am Turnfest halfen, die Weiten der einzelnen Wettkämpfe zu messen. Als wir den grössten Durst gelöscht hatten, absolvierte unsere Mannschaft den Hochsprung, das Steinstossen, das Diskuswerfen, das Kugelstossen und den Schleuderballwettkampf. Nach diesen Disziplinen ging es ans Barrenturnen. Leider ging dies nicht ganz optimal, trotzdem gab es noch die Note 27,94. Danach gingen wir noch schnell ins Hallenbad, um uns zu erfrischen und sauber zu machen. Wir fuhren dann nach Zweilütschinen, um unsere Unterkunft zu beziehen.
Danach wollten wir das Abendessen einnehmen. Hanspeter Walker hatte im Restaurant Laterne Plätze bestellt. Er wusste jedoch nur, dass das Restaurant in Interlaken ist. Da aber Interlaken nicht sehr gross ist, fanden wir das Gasthaus dann doch noch.
Als wir dann das einmalige Essen zu uns genommen hatten, fuhren ein paar nach Unterseen, wobei wir anderen ins Festzelt zurückgingen, wo wir noch den Damenturnverein trafen. Zwischen 3 und 4 Uhr waren dann die meisten in der Kojie.
Um 7.30 Uhr gab es Tagwache, und wir fuhren auf Wilderswil zum Morgenessen. Danach wurde zwischen Geländelauf, Schwimmen und Minigolf alles gemacht. Um 12.30 Uhr trafen wir uns beim Festzelt, um dem Marsch durch Wilderswil beizuwohnen. Mit verbrannten Schultern trafen wir dann die Rückreise an. In Gsteig marschierten wir dann noch vom Schulhaus bis zum Bären. Als Abschluss des Turnfestes nahmen wir noch das Abendessen im Bären ein.

Andres Linder

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