Turnerfahrt

Oberländisches Turnfest Oberdiessbach

 

Turnerfahrt

 

Auch dieses Jahr war es an Auffahrt wieder soweit, für den Turnverein Gsteig heisst dies, es ging auf einen Ausflug !
Das Wette war etwas unsicher hatte es doch über Nacht ziemlich stark geregnet, aber der bedeckte Himmel konnte unsere gute Laune nicht trüben. Leider waren wir zahlenmässig als auch schon, denn viele waren im Militär. Der Ausflug führte uns zuerst mit dem Auto in den Grund, von dort ging es auf Schusters Rappen über die "Mühlisteina". Kaum zwanzig Minuten gelaufen trafen wir auf Fischer, die Bachforellen aussetzten. Wer weiss, wenn sie etwas grösser gewesen wären, hätte es sie vielleicht gebraten bei einem von uns zum Essen gegeben. Aber zuerst hiess es eine grösser Steigung hinter sich zu bringen. Auch dies wurde geschafft, bei leichtem Nieselregen hockten wir uns gemütlich zum Wildebodenstafel, wo zum ersten Mal die verschiedenen Ruchsäcke geöffnet wurden.
Nach dieser kleinen Rast ging es weiter in Richtung Gummfluh, da dass Wetter unsicher war und zum Teil etwas Nebel aufzog, wurde beschlossen nicht auf die Gummfluh aufzusteigen, sondern Richtung Videmanette zu wandern. Gegen Mittag waren wir bei der Bergstation des Pra Cluen, dort wurde gemütlich das Mittagessen vorbereitet, es gab ganz verschiedene Menues, von gegrillten Koteletts bis zum Käsefondue war fast alles vertretten.
Nach dem Essen wurden auch wieder mal die Jasskarten für verschiedene Spiele gemischt. Gegen vier Uhr entschlossen wir uns aufzubrechen, über den Kohlisgrind nach Saanen. Kaum waren wir 5 Minuten unterwegs, fing es an zu regnen. Später als wir im Bernerhof sassen, schien noch einmal kurz die Sonne, als wollte sie uns sagen : "So ist es recht"!
Natürlich befolgten wir diesen Rat und verschoben uns nach Gsteig, in den Bären, bis es langsam Zeit wurde ans Bett zu denken. Hatten wir noch trotz dem Regen einen schönen Tag verbracht.

Matthias Gander

Zurück

 

Oberländisches Turnfest Oberdiessbach 1990

23./24. Juni 1990

Am 23. Juni fuhren Hansruedi Hauswirth, Hanspeter Linder, Fritz Bettler, Toni Berchten, Ueli Brand, Arthur Beetschen, Peter Beetschen, Kurt Beetschen, Christoph Trummer, Herbert Walker, Hanspeter Walker nach Gstaad zum Bahnhof. Da einige von uns noch Geräteschuhe kaufen wollten um nachher voll ausgerüstet nach Oberdiessbach zu fahren. Kurz vor Mittag kamen wir am Festort an, wo wir gleich das Mittagessen einnahemen.
Alls wir wussten, wo wir die Nacht verbringen sollten, oder wenigstens einen Teil davon, gingen wir auf die Sportplätze, um an den Freizeitwettkämpfen mitzumachen. Da kam auch Dani Trummer zu uns, der schon am Einzelwettkampf mitgemacht hatte. Und schon war es Zeit unsere Unterkunft zu beziehen, wo noch Christian Walker, Ruedi Buri, Richard Brand und Adrian Marti zu uns stiessen, so waren wir alle beisammen. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, trafen wir uns mit dem Damenturnverein Gsteig, um das Nachtessen einzunehmen. Die Damen brauchten ihren Schlaf und wir gingen ins Festzelt, um einen Schlummertrunk zugenehmigen. Für gute Sportler gingen wir ein bisschen spät schlafen, jedoch für 2 oder 3 war es immer noch zu früh. Zum Glück haben wir unseren immer zuverlässigen Oberturner, der uns zum aufstehen bewegte, wenn vielleicht nicht alle mit ganz klarem Kopf. Nach dem Frühstück gingen wir alle gestärkt auf den Gymnastikplatz, um unsere Gelenke beweglich zu machen, da wir alls erster Verein unsere Kunststücke vorführen durften. Trotz eines kleinen Missverständnisses klappte es. Anschliessend hatten wir Barren, Trampolin, Hochsprung, Steinstossen und den 1000m Lauf mit diesem beendeten wir unsere Darbietungen.
Am Nachmittag konnten es einige von uns nicht lassen, die Karten zu mischen zu einem Spielchen. Gegen Abend bestiegen wir den Zug gut gerüstet um nicht zu verdursten, um nach Hause zufahren. Im Gsteig angekommen machten wir mit dem Jodlerklub, die vom Eidgenössischen Jodlerfest kamen einen Umzug Richtung Bären, wo schon der kühle Wein bereitstand. Nach einem guten Nachtessen und einem obligatorischen "Schnupf" gingen wir schlafen, da der Montag immer näher rückte.

René Walker

Zurück