Turnerfahrt

Kantonalturnfest Küssnacht am Rigi

 

Turnerfahrt 1994

12. Mai 1994

An diesem doch eher trüben Morgen, trafen sich 17 Vereinsmitglieder im Arc-en-Ciel. Bei einem warmen Kaffee und einem Gipfeli erwachten die Lebensgeister zögernd.
Um 900 Uhr beförderte uns die Bahn auf's Eggli, womit der strengste Teil des Ausfluges auch schon überwunden war. In volksmarschähnlichen Gruppen wanderten wir über das hintere Eggli ins Kalbertal. Hanspeter Walker erwies sich einmal mehr als hervorragender Diskussionspartner in der Runde "10 vor 10". Gestikulierend, parlierend, plagierend traf auch dieser Schlusstrupp beim Znünihalt ein.
Nach dem kurzen Weitermarsch ins Murmeli, installierte man sich für die kommenden Stunden. Es bildeten sich zwei Teams. Das Wetterfeste, welches bei der Feuerstelle bei Wein, Hübu und Stumpen dem nasskalten Wetter trotzte. Das Spielerteam Walker Gmbh, zu welchem sich noch z'Schnupfstöffi und Co. Gesellten, fanden es besser sich an der Wärme im Hüttli die Karten zu reichen. Chrigel und Herbert, beides langjährige Mitglieder der renomierten "Bruno Walker Kapelle", gaben auf der hauseigenen Handorgel ihr bestes.
Draussen scharrte man sich gerne um "Hübu's one man show". Mit viel künstlerischem Engagement erläuterte er uns Lebensweisheiten. Unter anderem: Warum eine Frau, die bis 25 noch nie konnte, eben danach nie mehr dazu käme... Es war eine anstrengende Zeit für die Lachmuskeln ! Auch Toni wusste uns manch interessante Neuigkeit zu erzählen, obwohl er zuerst nur zögernd auspacken wollte...
Am späten Nachmittag, nachdem man einander beim Saubermachen geholfen hatte, verliessen wir zu Fuss das Kalbertal. Manch schöner Gesang begleitete uns auf dem Weg via Rübeldorf zurück ins Gstaad. Eine gemütliche Turnerfahrt nahm ihr Ende daheim im Stammlokal.

Daniel Trummer

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Kantonalturnfest Küssnacht am Rigi 1994

25./26. 1994

Teilnehmer:
Peter u. Kurt Beetschen, Toni Berchten, Ruedi Buri, Richard Brand, Hansruedi Hauswirth, Andreas Linder, Hanspeter Linder, René Ramseier, Thomas Schild, Christof, Daniel u. Martin Trummer, Hanspeter Walker, Bruno u. Herbert Walker und der Schreibende.
Anni Walker, Sonja Walker, Brigitte Linder, Kathrin Brand, Käthi Marti, Ursula Graa, Cornelia Ziörjen, Daniela Haldi, Sandra Werthmüller und Daniela Romang.
Dabei war das erste Mal auch der Damenturnverein, dessen Mitgliederrinnen auch eisig mit uns die Gymnastik sowie Sprünge üben.
Bei stahlblauem Himmel starteten wir um 8.30 Uhr in Gsteig mit dem Ummel-Car Richtung Brünig. Um 11.00 Uhr waren wir in Giswil für den Kaffeehalt, den wir auf der Sonnenterrasse im Landhaus genossen. Kurze Zeit später war es wieder Zeit um weiterzufahren. Beim Einsteigen war noch ein niedlicher Esel neben dem Car eingezäunt der etwas zu rufen hatte, jedoch waren wir schlussendlich vollzählig im Car. Gegen Mittag waren wir in Küssnacht. Der Car war Nahe dem Festgelände auf einen Parkplatz eingewiesen worden, gleich neben einem Baugeschäft, welches einige sofort inspizierten um dort evtl. eine Schlafgelegenheit zu finden. Daraufhin folgte das Mittagessen im Festzelt. Nach dem Essen waren wir schon bald an der Reihe, und so übten wir noch schnell einmal auf dem Sandplatz. Die Einen oder Andern zogen es vor ohne Socken auf dem Platz zu üben, was gleich bei einigen zu Blasen an den Füssen führte, denn der Platz war glühend heiss. Dann starteten wir gleich mit unserem Gymnastik-Programm. Mit einer guten Note schlossen wir die Gymnastik ab, welches wir unseren guten Oberturnern Sandra und Daniel verdanken. Doch jetzt musste der Durst gelöscht werden, denn es war sehr heiss. Als Nächstes folgte das Barrenprogramm, welches gut verlief, jedoch das Eine oder Andere besser hätte sein können. Gleichzeitig waren die andern Damen und Herren mit Kugelstossen und Weitwurf beschäftigt. Langsam zogen etwas trübe Wolken auf, die jedoch unsere gute Laune nicht bedrückten. Somit starteten wir noch für die Sprünge und die anderen zugleich zum Steinstossen und 1000 m Lauf. Beim Steinstossen waren unsere starken Männer gefragt, so hiess René Ramseier auf einmal Ruedi, weil das Stammblatt es so wollte. Nachher folgte noch eine Pendelstafette , die als Abschluss zu bestreiten war. Mit guten Noten war nun der erste Teil über die Bühne gegangen, die auch dank der Damen zustande kam. Jedoch war dies für einige noch nicht das strengste Programm des Tages. Nun konnten wir zum gemütlichen Teil schreiten. Unser Car führte uns in die Unterkunft Greppen, wo wir uns duschten und frisierten, zum Teil mit diversen Wässerchen. Einige nahmen ihre Sachen gleich mit, da die Unterkunft für diverse Nachtschwärmer etwas weit vom Festgelände entfernt war. Nachtessen war angesagt und so ging es mit hungrigen Mägen in den Seehof und danach noch in das Festzelt, wo es etwas laut zu und her ging. Einige krochen dann in die Schlafsäcke, für einen Teil war die Unterkunft gleich beim Festgelände auf Sagex und die letzten, darunter der Schreibende, waren gleich auf dem Betonboden, da die Türe zum Sagexlager von einem Schnarchenden versperrt wurde. Am Sonntag Morgen sah man sich beim Frühstück im Festzelt wieder. Einzelne machten noch einen Plauschparcours durch die Hohle Gasse, andere schauten sich noch die Vorführungen an. Am späteren Nachmittag war es soweit um wieder mit dem Car Richtung Saanenland zu fahren. Der Chauffeur Michel Perreten führte uns gut nach Hause, die Klimaanlage hatte zeitweise etwas zu spucken, einmal wars zu heiss, dann wieder etwas zu frostig. Hauptsache die Atmosphäre im Car war gut. Mit der Zeit wurde es immer ruhiger im Car und sogar "Bänkle" war plötzlich nicht mehr so gefragt. Herbert, Bruno und Kurt schliefen in eher unbequemer Lage, jedoch zufrieden ein. In Gsteig angekommen fand noch der obligate Umzug mit Apéro, spendiert vom Bären statt. Bei einem gemeinsamen Nachtessen wurde das gemütliche und kameradschaftliche Turnfest 1994 noch einmal gefeiert und mit einem "Schnüpfi" aus der Schnupfmaschineabgeschlossen.

Simon Gander

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