Turnerfahrt

Oberländisches Turnfest Uetendorf

Fahrt ins Blaue

 

Turnerfahrt 1995

25. Mai 1995

Bei Sonnenschein versammelte sich der Turnerfahrtcrew wie jedes Jahr um 8 Uhr auf dem Postplatz Gsteig. Nach einem 15 minütigen Geschwätze und Warten auf weitere Turnerkollegen, fuhren wir mit den Autos nach Gstaad. Dort einmal angekommen, marschierten wir gemütlich Richtung Saanen. Nach ca. 1-stündiger Wanderung machten wir den z'Nünirast beim Flugplatz Saanen. Dort stärkten wir uns mit nahrungsvollem Essen, dass uns z'Mami eingepackt hatte. Nach dem jeder seine Ration verschlungen hatte, nahmen wir ein weiteres Teilstück zu Fuss entgegen. Nun war für den einen oder anderen der Spass vorbei. Jetzt hiess es Berg auf zu marschieren Richtung Martigny, dass zugleich auch unser Tagesziel war. Beim bergauf marschieren bildeten sich sofort zwei Gruppen. Die eine Gruppe marschierte schnell, die andere langsam. So wurde schnell festgestellt wer am Vorabend im Ausgang war und wer nicht.
Als die schlimmste Steigung vorbei war, machten wir einen weiteren Rast auf dem Planards. Dort konnte sich jeder überzeugen wie schön eigentlich das Saanenland von oben ist oder respektiv aussieht. Nun war die schlimmste Steigung vorbei. Leicht steigend kamen wir unserem Tagesziel näher. Als wir oben ankamen, installierten wir uns eine Feuerstelle an einem windstillen Plätzli. Schon vor dem z'Mittag probierte der eine oder andere angefressene Spieler sein Glück beim Spiel. Bei super Wetter wurde gemütlich mit Fleischigem der Hunger gestillt und mit Weinigem der Durst gelöscht. Nach dem Mittag bildeten sich sofort Grüppchen. Die einen schliefen, die anderen genossen den Wein und andere investierten ihr Sackgeld. Mit einem Stumpe ir Schurre marschierten wir nach der erholsamen Mittagspause das hinunter und dann der Saane entlang bis nach Rougemont. Im Bahnhöfli wurde die anstrengende Wanderung nach Rougemont nochmals mit Flüssigem gelöscht, bis uns die MOB wieder nach Gstaad brachte. Als jeder sein Auto gefunden hatte, ging es im Eilzug in den legendären Bären, wo wir noch einen gemütlichen Abend verbrachten.

Patrick Perreten

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Oberländisches Turnfest Uetendorf 1995

24./25. Juni 1995

Anwesende:
Hanspeter Linder, Toni Berchten, Thomas Schild, Daniel u. Martin Trummer, Hansruedi Hauswirth. Peter u. Kurt Beetschen, Simon Gander, Herbert u. Bruno Walker, Patrick Perreten und meine kleine Persönlichkeit.
Fanclub:
Ruedi Buri, Richard Brand, Hanspeter Walker, Christian Walker und Urs Knöri.

Am Samstag, den 24. Juni 95 fuhren wir mit dem Postauto nach Gstaad. Dort besammelten wir uns um 9.30 Uhr beim Bahnhof, wo Dänu schon auf uns wartete. Simon und ds Peti mussten schon früher auf die Piste, da die beiden noch Kampfrichter waren. Um 9.45 Uhr fuhr unser Zug Richtung Uetendorf. Kaum sassen wir im Zug, machte Brünu's Schnupf schon die Runde! Auf der Fahrt von Zweisimmen nach Uetendorf nahmen die einen ein "Nücki" , andere suchten die Jasskarten. Hebi, Brünu, Pele und ich eröffneten als erste das "Bänkle". Von 6 Spielen kassierte Brünu wahrhaftig ganze 5 Spiele!
Nach fast 2 Stunden Zugfahrt kamen wir in Uetendorf an. Mit nüchterem Magen marschierten wir zum Festgelände, wo wir Simon und ds Peti trafen. Im Festzelt tauschten wir unseren Bon gegen einen Teller Makkaroni mit Ragout ein. Um 14.00 Uhr war der Spass vorbei und es galt ernst. Gymnastik stand auf dem Programm. 6 gelbe und 7 Pinkige standen auf dem Kleinfeld zur Kür bereit. Obschon es nicht fehlerlos lief, waren wir mit der Bewertung zufrieden.
Nach der Gymnastikübung zogen wir unsere Gerätekleider an und brachten die Barren in die richtige Position. Um 15.00 Uhr war es soweit, unser Song für die Barrenübung wurde abgespielt. Die Übung war soweit gut, jedoch durfte man sie nicht mit den anderen vergleichen! Danach mussten wir uns wieder umziehen und die Trampolinanlage aufstellen. Während dem wir unsere Sprünge absolvierten, machten Ruedi, Richard und Pele Kugelstossen. Die letzte Disziplin war Weitwurf mit den 500 g Wurfkörpern, Steinstossen oder 1000 m Lauf. Hebi, Brünu, Tinu, Toni, Thomas und ich machten Weitwurf. Wir beschlossen, dass derjenige, der am wenigsten weit wirft, eine Runde spendiert! Als wir all unsere Disziplinen abgeschlossen hatten, durften wir auf Kosten von Tinu ein Bier trinken. Nachdem wir unseren Durst mit einem zweiten Bier gelöscht hatten, gingen wir in die Einstellhalle. Dort bezog jeder eine Matratze, wo er sein Gepäck deponieren konnte. Alle waren froh, eine warme respektive kalte Dusche zu nehmen.
Am Abend gingen wir mit den Damen in ein gemütliches Restaurant. Als auch endlich Urs mit seiner Pizza Fantasia fertig war, konnten wir endlich an unserem Tisch mit "Bänklen" anfangen. Natürlich war wieder einmal mehr Brünu der Kassier! Nach Feierabend torkelten wir zum Festzelt, wo die "Fidelen Glarner" für eine Bombenstimmung sorgten. Es ging nicht lange, bis der ganze Verein auf Tischen und Bänken tanzte und tobte. Als um 3.00 Uhr morgens keine Musik mehr spielte, gab es enttäuschte Gesichter. Das hatte eigentlich noch nichts zu sagen, aber als es hiess, es gäbe kein Bier mehr, war für einige von uns Uetendorf abgeschrieben. Trotz unseren einfühlsamen Diskussionen wollten sie keine Getränke mehr ausschenken, die Securitas musste uns aus dem Festzelt vertreiben. Als wir zu unserer Unterkunft schlenderten, war es schon fast hell. Wir legten uns dennoch für 2-3 Stunden auf's Ohr, oder auf die Toilette.
Am Sonntag, 7.30 Uhr machten sie das Garagentor auf; frische Luft tat allen gut. Einige wollten um 8.00 Uhr die Gymnastik der Lauener sehen, andere mussten mit schwarzem Kaffee ihren Nachbrand löschen. Nach dem Frühstück wollten ein paar an den Freizeitwettkämpfen teilnehmen. Der Rest schaute die Gymnastiken und andere sportliche Hochleistungen an. Es gab aber auch solche, die lieber ein schattiges Plätzchen suchten und eine Glace lutschten. Nach der eindrücklichen Schlussvorführung mussten wir schon bald an die Rückreise denken. Um 16.30 Uhr fuhr unser Zug in Uetendorf ab. Schon 2 Stunden später trafen wir in Gstaad ein. Mit dem letzten Postauto fuhren wir nach Gsteig. Während der ganzen Fahrt von Uetendorf bis nach Gsteig herrschte eine Bombenstimmung.
Nach dem traditionellen Umzug vom Postplatz bis vor den Bären offerierte uns die Familie Ambort ein Glässchen Weisswein. Wer noch nicht nach Hause wollte, machte sich im Restaurant Bären einen gemütlichen Sonntag Abend
Einen grossen Dank an Dänu der das Ganze mit uns auf die Beine gestellt hat.

Mario Schopfer

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Fahrt ins Blaue 1995

28./29. Oktober 1995

8.00 Uhr Abfahrt vom Postplatz Gsteig, unser Ziel ist noch unbekannt. In den Hauptrollen befinden des 28/29 Oktober 1995 befinden sich: Der Turnverein Gsteig - Feutersoey und die verschiedensten Bahnen!
Mit den ersten Priesen Schnupf geht die Fahrt Richtung Spiez los. Dort offeriert uns das Carunternehmen Kaffee und Gipfeli. Doch im Durchgang zum Stübli steht ein Hindernis, das viele unserer Mitturner nicht sofort überwinden können, Unsportlichkeit ? Nein ! Es ist ein Spielautomat, und das "Problem" ist Spielsucht! Frisch gestärkt geht die Fahrt weiter und erst auf dem Brünig verrät uns der Regisseur und Mitgestalter des Drehbuches, Hämpu unser Ziel. Dies ist nicht der Oskar oder so ähnlich, nein unser Ziel ist Spass, Stans, Muotathal, Pfäffikon und rutschen und rutschen. Auf der Suche nach einem Parkplatz in Stans lernen wir das Städtchen und seine Rentner ein bisschen kennen, als ein alter Mann einen Container nach Brauchbarem absucht. Noch älter und noch langsamer , als dieser Opa, erschien mir die Zugseilbahn die uns etwas höher, dem Stanserhorn entgegen brachte. Die Bahn funktioniert noch mit Holzzahnrädern und wird im steileren Stück durch eine Luftseilbahn ersetzt. Oben auf dem Stanserhorn begann unsere Wanderung talwärts. Da wir uns sportlich nicht auf dem Niveau der mit Hundehoden getopten Chinesen befinden, machten wir bald mal eine Pause. Tom und Toni suchten lange nach Holz, um ihren Begleiterinnen und sich ein Feuer zu machen, damit sie speisen und trinken konnten, wie Zuhause. Im Weiteren lernten wir bei unserem Abgang neue Umweltschutzmassnahmen der Innerschweizer Bauern. Sie haben bemerkt, dass die Luft zu stark verschmutzt ist L( CO2 , Seile, mit denen hier der ganze Luftraum überzogen ist). So pumpen sie die Abgase nicht mehr in die Abgase nicht mehr in die Luft, sondern in den Boden, was zudem den Mäusen ihr Letztes geben sollte.
Zum Abschluss des Tages gab es noch etwas für die Jungen und Junggebliebenen. Rodeln auf Blech. Wie Gusti Weder durch den Kanal fresen, dass konnte jeder bis auf Brünu und Pele, die auf einer Fahrt Bobkippen übten. Das feine z'Nacht gab es im Muotathal, in unserm Hotel, vom Tal der Wetterfrösche sahen wir nicht viel, da es am Abend unseres Eintreffens schon dunkel war und am Morgen, na ja! Nicht jeder sah an dem Morgen gleich viel von der Gegend und dem Münz in seinem Portemonnaie.
Sonntag, der TV Gsteig wird in eine Nasenlöcherreinigungsanstalt eingeliefert, deren Name Aqualand ist und schon wieder werden die Hintern wundgerutscht, als Abwechslung Jodwasser geschluckt und Treppen gelaufen ! Jeder kam anschliessend total aufgeweicht aus der Wasserhölle und ein Liegecar wäre angebracht gewesen. Nach zwei Halten kamen wir alle heil zu Hause (das heisst im Bären) an. Beim Abschlussessen wurden die Bäuche und Nasen wieder gefüllt und froh festgestellt, dass wir unsere Ziele erreicht hatten: Viel Spass, Spiel, Schnupf und die Innerschweiz.
Vielen Dank dem OK und allen die fröhlich mitgemacht haben.

Michael Gehret

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