Turnerfahrt

Eidgenössisches Turnfest Bern

 

 

Turnerfahrt 1996

16. Mai 1996

Wie jedes Jahr an Auffahrt versammelten sich die unternehmungsfreudigen Gsteiger Turner um acht Uhr auf dem Postplatz Gsteig. Als sich alle versammelt hatten ging es mit den Autos nach Gstaad. Als alle angekommen waren, marschierten wir zum Postplatz und stiegen in das Turbachpostauto. Als wir endlich im Turbach bei der Rotgraben Haltestelle aussteigen konnten, nahmen wir unseren Fussmarsch in Angriff Richtung Obere Zwitzeregg, dass Wetter wurde langsam aber sicher sehr gut und schön. Als wir nach einem 1-stündigen Marsch in der Schneeweide ankamen, beschlossen wir z'Nünirast zu machen. Als sich jeder auf seine Art gestärkt hatte und ein Apéro genossen hatte, nahmen wir ein weiteres Stück in Angriff. Als alle beim Ausseren Parwengen angelangt waren, und seine Kritik zur neuen Hütte gegeben hatte, nahmen wir auch schon den ersten Schnupf. Als Chrigel Walker seine Suche nach einer Toilette aufgegeben hatte, ging es weiter zum Hinterbärgli. Vor dem Hinterbärgli gab es noch eine kleine Schneeballschlacht, aber unsere Gegner haben sich tapfer geschlagen gegeben. Beim Hinterbärgli präsentierte Brünu uns seine neue Schnupfmaschine, als jeder den frischen Alpenduft in der Nase hatte, marschierten wir weiter und fanden endlich ein gemütliches Plätzchen um Mittagsrast zu machen. Jeder holte von irgendwo ein wenig Holz um das Feuer in Stimmung zu bringen. Als das Feuer eine schöne Glut hatte, fand man ganz verschiedene Menüs auf der Speisekarte, von Forelle bis Gschwellti alles. Als die einen ihr Glück im Spiel versuchten, nahmen die andern ihr Mittagsschläfchen. Mit schwerem Portmonnaie - oder leichtem - marschierten wir weiter nach Zweisimmen. Plötzlich kamen wir vom Wanderweg ab und marschierten kreuz und quer durch den wilden Dschungel . Als alle die steilen Abhänge mit Mühe und Not geschafft hatten, gelangten wir wieder auf festen Boden. Zweisimmen kam immer näher in Sicht. Als alle in Zweisimmen in der Beiz ihren Durst gelöscht hatten, und Dänu Billette besorgt hatte,. Stiegen wir in den MUB-Zug ein. Auf dem Weg nach Gstaad sangen wir aus voller Brust unsere Lumpen Lieder und schnupften dazu. Als jeder Turner in einem Auto untergebracht war, ging es mit voll Gas in den Bären wo wir noch einen gemütlichen Abend verbrachten.

Michael Zingre

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Eidgenössisches Turnfest Bern 1996

29./30. Juni 1996

Anwesende:
Christian, Herbert, Bruno, Stefan und Christof Walker, Toni Berchten, Hanspeter Linder, Hanspeter Walker, Thomas Schild, Daniel Trummer, Martin Trummer, Simon Gander, Mario Schopfer, Patrick Perreten, Alain Kohli, Peter Beetschen, Richard Brand, René Ramseier, Michael Gehret und der Schreiber

Am Morgen früh des 29 Juni besammelten wir uns beim Postplatz, wo es anschliessend von Gstaad mit dem Zug (MOB) nach Bern weiter ging, wo bereits die Damenturnerinnen auf uns warteten. Mit dem Tram gings an den Wettkampfort, wo am Morgen der Mixt-Wettkampf stattfand. Es verlief ganz gut. Obwohl der Barren nicht ganz unseren Wünschen entsprechend gelang. So verlief der Morgen im riesen Tempo, und nur noch der Fototermin stand uns bevor. Am Nachmittag gings weiter mit dem Sektionswettkampf, und nach Tonis Aussage "Wir wollen unbedingt besser sein als am Morgen mit den Frauen", gingen alle motiviert an den Wettkampf. Und wahrhaftig, es klappte ! Nach einer gelungener Gymnastik und Barrenübung waren alle zufrieden. Motiviert traten wir die Disziplin Leichtathletik an, wo einzelne Turner eine sehr gute Leistung, waren alle mit der Gesamtnote sehr zufrieden. Nach einer langen Pause, wo alle den Rummel vom Eidgenössischen noch genossen, gings Richtung Düdingen. Beim Campingplatz am Schiffenensee wartete bereits Alexandra, die fleissig mit den Zelten beschäftigt war. Ihr ein grosses Dankeschön. Nach dem gemütlichen Nachtessen verschwanden immer mehr zum Zeltplatz, wo noch herzhaft gesungen und gelacht wurde. Bis am Morgen gaben sich die einen mit weniger, die anderen mit mehr Schlag zufrieden. Nach einer erfrischenden Dusche und einem wunderbaren Frühstück wurde noch eifrig Minigolf gespielt. So vergass man die Zeit und wir mussten uns wieder auf den Heimweg machen. Mit dem Zug gings nach Freigburg, wo wir einen längeren Aufenthalt hatten. Nach einem Bummel durch die Stadt trafen sich fast alle im selben Restaurant, welch ein Zufall. Wo noch etwas getrunken und gegessen wurde. So nahmen wir unser Gepäck und fuhren Richtung Montreux, wo wir umstiegen auf die MOB. Der freundliche Kondukteur wies uns bittend, die noch nicht fertige Unterführung zu benutzen! Was wir natürlich alle mit Freuden befolgten. Oder etwa doch nicht alle? Oben durch geht's doch viel leichter und schneller. Es wurde noch auf der ganzen Heimreise darüber gelacht. Müde und glücklich, kamen wir in Gsteig an, wo wir noch einem kleinen Umzug zum Bären machten und herzhaft vom Jodlerclub und den Dorfbewohnern empfangen wurden. Nach einem guten Nachtessen, und gemütlichem Beisammensein schliesse ich den eidgenössischen Turnbericht und hoffe, dass wir alle am nächsten Eidgenössischen in Basel dabei sein können...


Ruedi Buri


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