Turnerfahrt

Turnfest Freiburg

Fahrt ins Blaue

 

Turnerfahrt 1998

 

Wie gewohnt trafen wir uns um 8 Uhr auf dem Postplatz in Gsteig. Bis sich alle begrüsst hatten und auch die, die gerne etwas länger schlafen eingetroffen waren, konnten wir losmarschieren. Da unser Reiseziel unbekannt, waren wir doch alle gespannt, wohin es gehen würde.
Einige bekamen bereits glänzige Äuglein als wir in Richtung Bären losmarschierten. Der Glanz verschwand aber bald wieder, als deutlich wurde, dass der Bären heute morgen keine Verpflegungsstation sein würde. Also wurden die ersten Stümpe angezündet und der eine oder andere Flachmann war auch bereits im Umgang. Nach dem Innergsteig wurde es immer mehr und mehr steil, was einige bereits zur ersten Pause zwang.
Die Wege der einzelnen Gruppen trennten sich zwar gelegentlich etwas, aber auf der Burg trafen wir uns alle und nahmen eine kleine Verpflegung zu uns. Der traditionelle Schnupf der Gebrüder Walker durfte natürlich auch nicht fehlen, was einige sogar zu Tränen rührte. Nach dieser kurzen Rast liefen wir weiter Richtung Walliser Wispile. Als klar wurde, dass die Walliser Wispile passiert werden würde, wurden vier Beine plötzlich schneller und waren mit ihrem gemeinsamen Rucksack nicht mehr zu sehen.
Als ein gemütliches Plätzlein gefunden war, liessen wir uns nieder und fingen an unser Fleisch zu grillen und Leerglas zu produzieren. Es wurde gegessen, getrunken und gelacht. Sogar eine Schneeballschlacht fand statt, was bei den getroffen jedoch nicht nur Freude auslöste.
Nachdem sich alle ausgetobt hatten, oder gemütlich geplauderten, nahmen wir den Rückweg in Angriff. Für einige junge Mitstreiter war dieser etwas umständlich, da sie glaubten eine Abkürzung gefunden zu haben, was sich jedoch als Irrtum rausstellte. Die, die wollten nahmen zum Abschluss noch noch eine Mahlzeit im Sanetsch zu sich, die anderen liessen es bei einem Getränk bleiben. Ein gemütlicher und lustiger Tag ging zu Ende.

Christian Iseli

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Turnfest Freiburg 1998

20. / 21. Juni 1998

Es ist Samstagmorgen und die Turner sind schon fast alle auf Postplatz. Die zwei Reichenbachbusse warten auch schon da. Wir trennten uns in zwei Gruppen. Bis nach Freiburg machten wir einen Halt auf einer Raststätte. Ein kleines Verschnaufen, aber bald heisst es schon wieder "zäme packe wir fahre witer". Bis auf Freiburg diskutierten wir über verschiedene Themen, und die anderen im zweiten Bus tranken noch ein paar Bier. Wir kommen in Freiburg an, Simon erzählte uns wie er es streng gehabt hatte im Millitär " gäll Simon". Auf jeden Fall bezogen wir die Schläge des TV Gsteig-Feutersoey. Aber wir hatten keine Zeit für viel zu bereden, denn Herbert kam bald und sagte, so wollen wir die Gymnastik noch mal üben. So übten wir noch einmal. Aber es hat genützt, denn wir haben eine 7.8 Note bekommen. Aber zuerst gaben wir alles im Springen, Der Beste war Christian Iseli, der hatte eine Bombenzeit auf der 1 km Strecke. Als wir alles Sportliche hinter uns hatten, gingen ein paar baden und dann haben wir eine Monsun-bombe gestartet. Danach gingen wir wieder zurück zu unseren Schlägen, machten uns bereit für einen gemütlichen Abend. Wir gingen dann in die Stadt Freiburg und assen das Nachtessen. Danach gingen wir zum Festzelt und machten es uns gemütlich und einen schönen Abend. Aber als es Zeit zum Schlafen war, gingen noch ein paar wieder in die Stadt. Um nocht Frauen aufzugabeln. Die Menzinger waren sehr beliebt "gäll Toni". Am Morgen schliefen fast noch alle. Aber zwei oder drei waren gar nicht im Schlag, sondern schliefen auf dem Rasen draussen. Noch in der Nacht hatte jemand einen sehr schönen Traum. Am Morgen fragten nur ein paar wer da so gestöhnt hat.... Gegen Mittag waren dann schon fast alle wieder aufgestanden. Im Verlauf des Nachmittags schauten einige noch die Vorführungen und der Rest spielte oder lagen auf dem Rasen und tranken Bier. Aber schon baldk hiess es Bewegung: Zusammenpacken und abfahren. Wir fuhren wieder nach Gsteig zurück. Wir kamen in Gsteig an und stiegen aus. Das übliche kam noch. Wir machten einen Umzug durch Gsteig und dann direkt in den Bären. Danach verabschiedeten sich dann alle.

Ivan Walker

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Fahrt ins Blaue 1998

 

Das ganze begann mit einer gemütlichen Fahrt Richtung Appenzell - Säntisgebiet. An diesem schönen Herbsttag durfte man das Bier natürlich auch nicht meiden und es ging nicht lange bis alle so richtig im Element waren. Es wurde geschnupft und gespottet über dieses und jenes , gäll Schopfer. Fröhlich und sicher angekommen auf der Schwägalp ging es weiter mit der Luftseilbahn auf den Säntis. Dort bezogen wir unsere Schläge und genossen dann den Sonnenuntergang und die schöne Aussicht weit über Österreich, Deutschland und die Schweiz hinweg. Ein herrlicher Anblick, muess i säge. Nach dem Nachtessen sorgten Walker's für musikalische Unterhaltung. Es wurde getanzt, gejodelt und gejasst. Hin und wieder genossen genossen einige auch den schönen Sternenhimmel oben auf der Plattform, auch Chrigel I. sorgte dafür, dass die Bergdohlen nicht Hunger leiden mussten. Chrigel W. ging auf einmal ins Bett und meinte " um Mitternacht wäre dann Nachtruhe"! Aber das störte uns nicht gross. Sogar der Wirt begann auf einmal an zu jodeln und das Fest dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Am nächsten Morgen gab es für manche ein böses Erwachen z.B. Mario S. der sein Näscht nicht machen wollte, musste von Andrea G. eine saftige Moralpredigt entgegen nehmen. Eine schöne Wanderung Richtung Mäglisalp, Seealp und Wasserauen stand uns bevor. Am Schnee hatten einige auch Freude und fanden es lustig mit Schneebällen um sich zu schleudern, was einige nicht so erfreute. Die ersten Flachmänner machten auch schon die Runde und auf einmal kam Schopfer mit Cognac, der einmal Wiskhy war. Am Seealpsee gut angekommen, manche zwar mit zittrigen Knien gab es eine Mittagspause. Zum Schluss der Wanderung stand uns ein sehr steiler Weg bevor. Mit dem Car ging es weiter Richtung Appenzell, dort betrachteten wir eine schöne Kirche und das Städtchen. Wir fuhren dann weiter Richtung Brunnaderen, wo wir in einer Zivilschutzanlage die zweite Nacht verbrachten. Unseren Frauen bereiteten wir dort nicht so grosse Freude, denn das Warmwasser für's Duschen war nach uns halt schon aufgebraucht. Ein feines Nachtessen gab es ein bisschen ausserhalb des Dorfes, in einem Restaurant. Auch an diesem Abend sorgten Walker's für musikalische Unterhaltung. Nebenan hatte es auch eine kleine Disco, wo nicht für alle sehr erfreulich war. Das ganze begann eigentlich recht gut. Nach einer Viertelstunde gab es schon die erste Runde auf Kosten des Hauses. Doch dann kam so ein Arschloch und nahm mir das "Rüsti" weg. Auf jeden Fall benahmen wir uns dann sehr anständig, vor allem Chrigel I. , auch auf dem Heimweg fütterte er wieder die "Gagen" ausreichend. Am 3. Tag besuchten wir den Säntispark, wo wir uns alle sehr entspannen konnten. Auf der Heimreise war es wieder sehr gemütlich doch dieses mal spotete man eigentlich nur über mich, tia. In Gsteig angekommen gab es für die , die mochten noch ein Nachtessen. Ich muss sagen es war eine sehr schöne Reise. Noch einmal vielen Dank den Organisatoren und dem Chauffeur.

Toni Brand

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