Turnerfahrt

Kantonalturnfest Interlaken

 

Turnerfahrt 1999

13. Mai 1999

Wie jedes Jahr um acht Uhr traf sich der Turnverein, ( sagen wir der grössere Teil) auf dem Postplatz Gsteig. Das es ein paar Ausnahmen gibt mit der Punktlichtkeit, starteten wir gegen 8.30 Uhr unsere Turnerfahrt. Mit dem Auto fuhren wir über den Pillon nach Sepey. Da nicht jedes Auto die gleiche Schnelligkeit hatte, gab es dort den ersten Schnupf. Jetzt hiess es die eigenen PS in die Beine zu drücken. Da es stark bergauf ging, gab es schnell verschiedene kleine Gruppen. Wie wir uns einen Bauwaggen näherten war für die ersten eine Pause angesagt, jene mit einem zu grossen oder zu schweren Geldsack suchten sich ein Restaurant auf, wo wir uns später alle trafen. In Leysin gab es noch eine kleine Stumpenpause. Die Wanderung führte uns nach Aigle. Da nicht jeder das Tempo der Spitze hielt, teilten sich die Männer schnell wieder. Beim Mittagessen sammelte sich der ganze Turnverein wieder. Durch Steinmauern und Rebberge führte uns der Weg Richtung Aigle. In Aigle angekommen merkten wir erst, dass ein Clochard die ganze Wanderung mitmachte. Gequält von Hunger und Durst bettelte er um einige Frankenstücke, doch war es nicht sein Glückstag, denn niemand spendete ihm auch nur einen Rappen. Die einen löschten ihren Durst mit einem Bier, die anderen bestellten sich ein Eis. Während der Fahrt im Zug nach Sepey gab es verschiedene Diskussionen, einige versuchten ihr Glück beim Kartenspiel. In Sepey angekommen stiegen wir wieder in die Autos und fuhren nach Les Diablerets, wo wir uns eine kleine Erfrischung genehmigten. Die Schlussfahrt führte uns über den Col du Pillon wieder nach Gsteig. Wie üblich nach der Turnerfahrt vergnügten wir uns noch im Bären. Ich denke für uns alle war es ein lustiger und fröhlicher Tag, morgens etwas bewölkt später begleitete uns nur noch Sonnenschein. Ach ja, einige Turnerkollegen aus Lauenen suchten mit dem Velo im Bären ihren Heimweg.

Beat Hauswirth

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Kantonalturnfest Interlaken 1999

24. / 25. Juni 1999

Am 24. Juni am Morgefrüh starten wir Richtung Interlaken. Mit einem Reichenbachbus kamen wir in Interlaken an. Das Programm sah folgendermassen aus: Als erstes übten wir uns im Grossfeld Gymnastik, anschliessend war die Gerätekombination an der Reihe. Nach einer kurzen Pause gingen die Leichathletics Herausforderungen los. Da wir alle Wettkämpfe schon in aller Herrgotts Früh hatten, konnten wir jetzt den Tag in vollen Zügen geniessen. Am Abend vor dem gemeinsamen Nachtessen ging die Frage nach der Unterkunft los. Die war schnell gefunden, aber als wir eine wohl verdiente Dusche nehmen wollten, stellten wir fest das die Duschen abgeschlossen sind. Mit viel Fantasie und warmer Kopfhaut musste das Lavabo als Reinigungsstelle dienen. Nach diesen Strapazen machten wir uns auf den Weg Richtung Restaurant Laterne. Dort stärkten wir uns vor dem Bevorstehenden. Beim Essen war gar nichts auszusetzen. Nach dem Essen kam Bruno Walker in den Sinn, dass er Mario Schopfer die Fransen schneiden könnte. Der aber werte sich so, dass das nicht gelang. So musste der mit der mit den längsten Haaren herhalten und das war halt Stefan von Siebenthal. Ich hatte nicht viel dazu zu sagen. Bruno kam mit einer unscharfen Küchenschere und verpasste mit einen 0-15mm Schnitt. Nach diesen Machenschaften packte uns der Drang! Das Fest lockte uns an die verschiedenen Orte. Was alle an diesem Abend erlebten war ich nicht mehr in der Verfassung alles zu registrieren. Am nächsten Morgen beim Morgenessen wurde über die verschiedenen Schlafplätze diskutiert. Der Tag verbrachten wir mit zuschauen und Durst löschen. Wir gingen am Samstag wieder Heim. Als Obligatorium ist beim eintreffen das Glas Wein im Bären. Das Fazit dieses Turnfest ist aus meiner Sicht - kahler Erfolg auf der ganzen Linie.

Stefan von Siebenthal

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