Fahrt ins Blaue 2001

Appenzeller Turnfest Teufen 2001

Turnerfahrt 2001

Fahrt ins Blaue 2001

19. - 21. Oktober 2001

 

Es ist Freitagmorgen, wir versammelten uns wieder einmal auf dem Postplatz Gsteig. Zirka 30 Nasen mit bester Laune bestiegen den Postbus, ohne zu wissen, wohin die Reise führt. Der Organisator Chrigel Walker erklärte uns den ersten Teil der Reiseroute und schon fuhren wir Richtung Wallis. Unterwegs zum grossen Stausee Emosson legten wir eine kurze Z'Nünipause ein. Am Stausee angekommen, verliessen wir das Postauto und machten uns auf einen ca. 1-stündigen Marsch zum kleinen Stausee auf. Die Rucksäcke schwer, der Magen leer, die Kehle durstig, da gibt's nur eins, die Rucksäcke wurden geplündert und wir genossen bei Sonnenschein unser Mittagessen. Gut gestärkt ging's zurück zum Postauto und die Fahrt ging weiter Richtung Riederalp. Nur der Chauffeur blieb nüchtern. Kaum stiegen wir auf der Riederalp aus der Gondel, schon überraschte uns Otto Seewer mit einem Apéro. Vor dem Nachtessen wurden schnell die Zimmer bezogen, die Nachzügler erschienen gegen 22 Uhr. Für die einen war's eine schlimme Nacht - gäll Chrigel Iseli - und für die andern eine kurze Nacht, und eine Einzellarve ging gar nicht zu Bett, sprich Gödel. Nach ausgiebigem Frühstück ging es Richtung Aletschgletscher, der erste Teil mit der Bahn, der grössere Teil zu Fuss, beim Märjelensee vorbei zum Gletscherbeizli. Dort wurden bei eisiger Kälte die Rucksäcke zum Mittag geplündert. Zum Aufwärmen gab's warmen Beizli, heisser Kaffee Luz. Der Rückweg führte uns über die Kühbodenalp mit der Gondel nach Fiesch. Dort gab's im Kristall als Abendessen eine Walliserspezialität, sprich Raclette und natürlich Wein. Für's Nachtleben teilte sich die Clique, ein Teil zog es in die Disco, die anderen amüsierten sich am Country - Night. Das Bett im Massenlager kaum benutzt, denn der Wiskhy und Tequilla haben uns bis zum frühen Morgen - zuletzt sogar im Waschraum begleitet. Vor lauter lachen gab es sogar fast Bauchmuskelkater. Der Regen ändertere unsere Reisepläne und so brachte uns unser Postauto zurück ins Unterwallis spätestens da hatten auch die letzten die Möglichkeit im Schwimmbad den "Kater" zu ertränken. Auf dem Heimweg gings noch zu Charly Reinard, dort gab es das letzte gemeinsame Essen mit Degustation von Walliserwein. Nach den tollen drei Tagen, kamen wir gegen Abend froh, gesund und müde wieder nach Hause.

Ivan Walker

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Appenzeller Turnfest Teufen 2001

30. Juni 1. Juli 2001

Anwesende:Peter Beetschen, Toni Berchten, Hanspeter Hefti, Phillip Hefti, Andreas Kubli, Hanspeter Linder, Reto Neuhaus, André Neuhaus, Daniel Trummer, Martin Trummer, Stefan von Siebenthal, Bruno Walker, Herbert Walker, Stefan Walker, Christof Walker, Ivan Walker, Christian Gehret, Christian Iseli, Thomas Schild, Rolf Hauswirth, Urs Knöri, Pascal Zingre.
Kampfrichter: Hanspeter Walker, Christian Walker, Simon Gander.

Am Samschtig der 30 Juni, am Morge am achti heisech 22 frisch usgschlafeni u fiti Gsteiger u Feutersoeyer Turner ufem Poschtplatz versammlet, emel die wo si da gsi. Eina het eifach no gfehlt, u wär isch ächt das gsi? Natürlich Iseli das Kamel fehlt no, u wo isch är ächt fragt eina u nähär het Brünu gseit dä sigi sicher no im Näscht. U so isches gsi, aber wir si dä Bursch e tur handlich usem Näscht ga näh. U am 8.10 isch nähär och Iseli da gsi u jetz hets chöne losga richtig Gstaad mit dr Poscht. U im Gstaad heiwer no es paar Gstaader Turner ufglade, u das het de einte meh gfalle u de andere e chlei weniger, he wieso ächt? Ja ez wo wer komplet si chas los ga richtig Appezäll. U währet dr Fahrt isch diskutiert, plagiert, gläse, musik glost, gschlafe u usgnüchteret worde, es isch öppis gloffe. Oppa nach 4-5 Stunde siwer ds Appenzell in Teufen acho. Ez siwer usgschtige u hei usglade si richtig Fäschtzält öppis ga ässe u trinke so das wer nähär si fit gsi für z'turne. Aschliessend siwer ga z'gepäck deponiere u hei nähär no chlei Fäschtgländ usfindig gmacht so das wer de em Abe hei gwüsst wie das da de louft. U am Abe am säxi hei die erschte scho d'Grätekombination ka. Die wo da net hei turnet sie natürlich ga zueluege. U am sibni si die dra gsi wo hei Kugelstosse, Weitsprung, Wurfkörper u Schleuderball gmacht u och das heiwer gmeischteret. U am achti am Abe hei die leschte vo üns no dörfe e 1000 seckle oder Pendelstafette 80 Meter u die ganz Chräftige hei no Steigschtosse 12 kg. Jetze wo wer all Diszipline düri hei ka siwer nus ga dusche u füre Usgang bereit gmacht. Oppa am nüni siwer nähär i die Beiz gange wo z'Höbi het reserviert ka. U da heiwer es tolls u bravs Cordon-Bleu gässe u dr zue öppis gsüfflet, also die Beiz isch Tipp top gsi, muessi säge. U wo wer de zahlt hei ka si die einte scho ga lige u für die andere het Nachtläbe erscht richtig agfange u si de richtig Fäschzält, Bierzält u Bars u so! Eifach e jeda isch sie Wäg gange, da wos ne het hinzoge. D'Hauptsach isch eifach gsi, das mu es gmütlichs Fäscht het ka u öppis budlet u weder mal so richtig chöne d'Sau usi la. Ja es het nus ja schliesslich nimer kennt oder am Ändi vo däm Abe het mu velecht die Gsteiger u Feutersoeyer scho kennt?! Ja wower am morge frühi sie müed gsi oder süsch irgend öppis siwer es Plätzi ga sueche für z'lige u hei schliesslich es schöns Mätteli gfunde u hei dr Schlafsack usbreitet u hei es wili gschlafe emel bis dr Räschte vo de Gsteiger o isch cho lige uf das Mäteli nähär isch fertig gsi met Rueh. Wel Brünu isches no net um z'lige gsi är het no öppis veruckts müesse mache, u die andere hei grad irgendwie e Schnäge gseh uma schlimme u hei gfunde är chönti doch dä Frässe! U wie Brünu isch am Morge frühi, fresst dä Schnäge aber är het ne net lang im Mul ka u het ne de wieder e tur usa g'schpüit, u nähär heisi emel glich no g'schlafe. Am Morge wo nus d'Sunne i Grind g'schune, heiwer de ünser verschlafene Grinta usem Schlafsack usi ta u hei ünser siebe Sache zäme packt u a ünses Depot zrug ta. U wär louft am Morge am zäni übere Wäg u het no net gschlafe? Natürlich dä wo net z'töte isch, ds Iväni u was heter ir Hand? Flasch Bier Mann, het's nume so gmeint. U jetz heiwer es bitzi Hunger ka u sie quasi es z'Morge - z'Mittag ga näh. U wower de z'Morge - z'Mittag hei igno ka heiwer nus langsam uf e Wäg gmacht richtig Postbus wower nus am zwöi versammlet hei, aber bis die leschte si da gsi u wer hei chöne losfahre isches halbi drü gsi. Jetz heiwer nus vo däm Teufen verabschiedet u si met dr Poscht losgfahre richtig Saaneland. U ir Poscht ina hei die einte e chlei meh u die andere e chlei weniger gwüsst z'verzähle. Aber dr Poschtchauffeur het nus ja gseit em desueha ga heigi er für Bier gsorget, aber i gloube d'nachfrag nach Mineral isch grösser gsi wäder nach em Bier, wieso ächt? Wo wer oppa d'Hälfti hei ka vo ünser Sträcki, heiwer gschwind e churza Halt gmacht ufere Autobahnraststätte für öppis z'ässe u z'trinke, u natürlich heiwer im Gstaad ünser Kollege no müesse uslade u heinus verabschiedet vo däne u si nähär richtig Gsteig - Bäre. U wower im Gsteig si itroffe heiwer ünses Gepäck usglade u nus bem Postchaffeur bedankt für sini Geduld woner mit üns het ka. Zum goldene Schluss heiwer der traditionel Umzug mit dr Fahne richtig Bäre gmacht, da wo d'Sonja scho het gwartet mit em Fahnewyn. Aschliessend si di meischte no öppis ga ässe u trinke i Bäre u dr nah isch das Turnfäscht z'ändi gange!

Pascal Zingre

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Turnerfahrt 2001

25. Mai 2001

Am 24.5.2001 versammelten wir uns um 8 Uhr auf dem Postplatz in Gsteig. Das Wetter war leider nicht schön, es war bedeckt. Pascal organisierte die Tour, er hatte ein Schlechtwetter- und ein Schönwetterprogramm. Die Schönwettertour wäre vorgesehen gewesen über den Walig Richtung Arnenensee. Wir wählten das Schlechtwetterprogramm. Als endlich der letzte auf dem Platz war, marschierten wir Richtung Krinnen. Beim gemütlichen Wandern hatten einige schon Durst und tranken das erste Kurvenöl. Ausser Pascal wusste keiner sorecht wohin es ging. Nach längerem Marschieren und vielen kleineren Pausen erreichten wir schwatzend die Krinnenalphütte. Dort machten wir einen längeren Znünihalt. Trotz bedecktem Himmel war die Stimmung fröhlich. Nach einem Moment sagte einer: "Wir müssen weiter sonst sitzen wir noch am Abend da." Also verliessen wir die Hütte Richtung Wispile beim kleinen See angekommen schlug einer vor: "Wir wollen uns hier niederlassen und bräteln." Dank Lothar lagen einige Stücke Holz im Gras herum, mit denen improvisierten wir Tische und Bänke. Nach dem Essen machten wir verschiedene Spiele, zum Beispiel "Stöckle", "Bänkle" und einige plauderten nur. Vor lauter Spielen bemerkten wir nicht, dass der Himmel sich verfinsterte und starker Regen setzte ein. Wir packten schleunigst unsere sieben Sachen und eilten den Hang hinauf zur nächsten Alphütte. Warten mussten wir nicht lange, aber kalt war es. Wie der Regen aufhörte eilten wir den kürzesten Weg quer durch den Wald hinunter. Nach einigen steilen Passagen setze plötzlich der Regen wieder ein. Aber eine Vorsass war zum Glück ganz in der Nähe und dort suchten wir Unterschlupf. Trotz Regen war die Stimmung immer noch sehr gut. Nach längerem Warten entschlossen wir uns trotz Regen nach Gsteig zu marschieren. Wir trafen nass bis auf die Unterhosen im Bären ein. Dort liessen wir uns trocknen und festeten bis späht in den Abend hinein. Trotz schlechtem Wetter war es ein vergnügter Tag!

Phillip Hefti

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