Eidgenössisches Turnfest Basel 2002

Turnerfahrt 2002

 

Eidgenössisches Turnfest in Basel 2002

 


Am Morgen früh fuhren wir alle mit der Post zum Bahnhof Gstaad. Die letzte Turnerin konnte dann noch dank einem bisschen Glück im Schönried auch noch einsteigen. Nun tuckerten wir alle zusammen mit dem Zug zu unserem Wettkampfziel. Es war noch eine gedämmte Stimmung im Zug und für die einen war es auch zu früh um von der Brille wieder auf die Kontaktlinsen zu wechseln. Als wir nun in Liestal ankamen war eigentlich noch alles ganz in Ordnung und gut organisiert. Wir wurden nun mit einem Bus zu unserem Wettkampfort hingebracht. Und schon ging es los um eine scharfe Kurve schon rauchte es in unserem Bus. Die ganze Menschenschar brüllte doch der Chauffeur gab uns mit cooler Stimme bekannt dass es hier nicht der geeignete Platz sei um anzuhalten. Doch als dann Simon den Notstopp betätigte nahm die ganze Sache ein Ende. Als wir nun an unserem Ziel ankamen war es so manchen Leuten ein Bisschen mulmig. Es wimmelte nur so von Leuten und Zelte gab es auch etliche. Nun hatten wir alle hunger und wollten etwas essen. Nach einigen malen hin und her rennen fanden wir nun auch den richtigen Ort wo wir unser Essen bekamen. Anschliessend nach dem Essen beschlossen wir uns einen Treffpunkt zu suchen und zu reservieren. Nun konnte es losgehen als erstes kamen unsere futuristischen Gymnastikturner an die Reihe und die andern mussten leider um die- selbe Zeit zur Weitsprunganlage. Man man sagte uns anschliessend dass die Gymnastikturner weit besser abgeschlossen haben als wir im Weitsprung. Es folgte nun der 1 000m und der Pendelstafettenlauf der in einen Zelt bestritten wurde. Die letzten Disziplinen waren dann noch das Kugelstossen der Schleuderball und Wurfkörper die auch ohne weiteren Probleme und ohne Verletzte Sportler überstanden wurden.
Ich denke jeder gab vollen einsatz und liess den Alkohol bis kurz nach dem sportlichen Teil stehen.
Es war herrlich bei einem solch grossen Wettkampf am Schluss noch warm duschen zu können. Doch in dieser brühenden Hitze ging es nicht lange bis die ersten Schweissperlen wieder über die Stirne flossen. Nun beschlossen wir einen kleinen Ausflug zu machen um gemeinsam etwas zu essen. In Bubendorf angekommen suchten wir verzweifelt ein Restaurant wo wir alle Platz hatten. Am Ende waren wir wieder bei dem Restaurant wo wir angefangen hatten und dort war jetzt ein Platz für uns alle frei. Nach einem gemütlichen Nachtessen gingen nun die meisten von uns über zu den Nachtaktivitäten.
Wir gingen wieder zurück zum Festgelände und dort fand jeder irgendwo eine Ecke oder ein Tisch wo es ihm gefiel. Es wurde getanzt auf den Tischen so, als ca. um 4 Uhr einen Blick ins Zelt riskierte fast alle Bänke und Tische wurden zu Kleinholz verarbeitet. Geschlafen wurde überall die einen unter einem Bäumchen die anderen beim Treffpunkt und manche in Nachbauers schön weichem Rasenplatz. Am Sonntag genossen wir noch ein Bisschen das schöne Wetter und manche schauten die grosse Abschiedsgala.
Langsam mussten wir uns nun auf die Abreise vorbereiten. Beim Umstieg vom Bus auf den Zug wollte es der Zufall dass wir noch Zeit hatten um einige Kisten Bier zu ergattern. Im Zug war nun der Teufel los unser Wagenabteil bebte und krachte es wurden noch mal die letzten Feststimmungen herausgelassen. Ein Titel den ich wohl nicht so schnell vergessen werde ist das gute alte "alli mini Änteli" das als Kanon oder auch als Rapp gesungen wurde. Als wir schlussendlich im Gstaad angelangten lud uns der TV Gstaad noch zu einem kleinen Apèro ein. Zuletzt landeten wir wie immer noch zu einem Schlummertrunk im Hotel Bären wo uns Beat und Sonja auch noch etwas spendierten.
Im grossen und ganzen denke ich war es ein sehr schönes und "festreiches" Wochenende.

Rolf Hauswirth

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Turnerfahrt 2002

9. Mai 2002

Eine Geschichte die auf wahren Gegebenheiten basiert. Die Personen sind frei entstanden, mögliche Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind undenkbar, denn es sind alles Originale!

Am Morgen des 9. Mai 2002 sammelte sich der Turnverein Gsteig (nach dem Albert Beetschen den normalen Tagesumsatz bereits schon überschritten hatte) auf dem Postplatz Gsteig.
Es sah aus wie auf dem Märet. Man konnte Knallköpfe über Waschlappen bis zu halben Schlafzimmereinrichtungen und Weinhandlungen bestaunen. "Wohin geht es wohl diesmal?" fragten sich alle. Nach einem kleinen Ratespiel, erlöste uns Herbert vom Ungewissen.
Zuerst ging es mit dem Auto bis Les Diablerets. Jetzt fingen die Probleme bereits schon an. Wer will fahren ? Durch jahrelange Erfahrung der Turnerfahrt wussten alle, dass das Heimfahren am Abend immer unter erschwerten Bedingungen stattfindet; Nebel usw. Nach ein paar guten Worten konnten wir drei, vier Leute dazu bewegen, und fuhren nach Les Diablerets. Dort nahmen wir den Zug Richtung Aigle weiter. Im Zuge wurde schon der erste Flachmann angestochen, man bedenke es war 9 Uhr morgens. Was lernen wir daraus ? - dass Zugfahren alkoholsüchtig macht ! Nach einer unendlich langen Zugfahrt kamen wir in Aigle an. Jetzt erst mal Kaffeepause im Bahnhöfli. Nach dem wir das koffeinhaltige "Gesöff" getrunken hatten, hiess es die Wanderschuhe gut zu binden. Zu Fuss ging es nun der Rohne nach Richtung Genfersee. Man ist auch immer bemüht, dass auch alle mitkommen, sonst hätten wir wohl Christof voll in Aigle auf dem WC vergessen. Natur pur war diese Wanderung, wenn man beide Augen zudrückte und mit Gesang den Autobahnlärm übertönte. Nein, Spass beiseite, es war ein schöner Marsch. Mal da eine Pause, mal hier ein Schluck Wein und schon fing sich der turnvereineigene Jodlerklub zu kristallisieren. Mit noch mehr Gesang und Promille kamen wir schliesslich am alten Hafen bei der Grangette an.
Ab jetzt kann sich die Geschichte vielleicht ein bisschen von der Wahrheit abwenden, denn der Schreiberling wurde bei seinen Ermittlungen durch immer stärkerwerdenden Nebel behindert. Am alten Hafen hatte unser Vortrupp Bruno und Chrigel eine gemütliche Brätlistelle eingerichtet. Jetzt mal ein bisschen Hardware zwischen den Zähnen. Die einen konnten einen guten Boden im Magen für den Rest des Tages machen, bei den anderen entstand bereits schon eine kleine Insel. Es wurde plagiert, gespottet und Karten gespielt. Nach dem ausgiebigen Mittagessen ging es weiter Richtung Bouveret. Hoppla, warum dreht sich denn die Welt um mich ?- fragten sich einige, als sie aufstanden um weiterzulaufen. Nicht desto trotz kamen wir nach Bouveret und warteten auf den Bus ! Und warteten ! Nach einem gewissen Zeitraum der nichts unserer guten Stimmung anhaben konnte, bemerkte unser Organisator, dass wohl das Dampfschiff nicht von Bouveret nach Aigle fährt, denn er hatte die Buslinie mit einer Schiffslinie verwechselt. Kann ja mal passieren, sie fahren ja fast die gleiche Strecke. Also nahmen wir kurzerhand ein paar Taxis und Schwups waren wir in Aigle und nahmen dort den Zug und kamen irgendwie bis ins Gsteig. Den Rest des Abends verbrachten viele im Bären, einige länger und einige weniger lang. Viel gibt es nicht zu erzählen über den Abend, da der Schreiberling sich nur noch an Bruchteile des Abends erinnern kann oder wie sagt man so schön : Der Gentleman schweigt und geniesst.

Pitschu Hefti

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