Oberländisches Turnfest Frutigen 2003

Turnerfahrt 2003

 

Turnfest Frutigen 2003

28./ 29. Juni

Esches net eifach ungloublich dass e Person wa dä Brecht hätti söle schribe urplötzlich dr Ustritt giht, u de net emal dä Brecht hät volländet. Hem

Jetz hät ünsa Präsi mier dr Uftrag gä dä Brecht z'schribe, will i dr nüechterischt sigi gsi um am bäschte wüssi wis apa sigi glofe, ... seit är. Ja jetze, am Morge siwer zwüsche 7 u 8 Uhr met de Privatouto rechtig Frutige gstartet. Di einte hei no es bezi verschlafe dri guget, aber d'Lun isch super. U das gloubeni isch ja fascht z'wichtigschta. Una acho hät mu sofort es Plätzi chöne ergattere, u därwile wo mu uf die hät gwartet wo eher am 8 Uhr si los gfahre, hät dr eint oder ander scho es paar köschtlichi Füdle chöne guge bim Gymnastikfäld. Wa du o dr hinderscht u läscht isch cho hät sich scho Gymnastikgruppe afa schmenke u kostümiere, ja ärger als anere Fasnacht. Doch das, wa sie hei bote isch de net grat e Fasnacht gsi. ne nei das isch de me super gsi, also mier häts gfalle ... u sie si o z'friede. Bald emal esch de scho wieder witer gange... Grätekombination... es tönt afe wie jedes Jahr... hie esch d'sprossewand, nei da esch z'alta Schuelhuus, ne nei da esch z'spitzhore, so häts tönt bem uf ställe, aber es esch de emel klar gsi... emel für di einte...gäll Hebel?! kener witere Detaills. Liechathletik, d'Walkerbrothers ja ja be däne gseht mu dass sie jetz Jäger si, Stöffel 1, das weri iech, hät met emne Schlüderball wäle Eichhördleni ahaschiesse u Stöffel 2, das weri dr ander hät metem Wurfkörper wäle d Passante abschiesse, aber das esch du nüt gsi. Zum Glück. Jetze esch dr erscht Teil scho för gsi, u füre zwöit Teil due ni mi scho em vorus entschuldige wes de net ganz wahrheitsgetrüw gschrebe esch. Nachem Mittagässe heiwer alz möglicha gmacht, gsünelet, badet, vel trunke, aja Gstaader u d' Louener siwer ga afüre u ga luege. U so esch das du langsam Abe worde.

Wi üblich isch mu no umha ga z'Nachtässe. Wir si uf Wängi, emene chlinere aber gmüetliche Beizli heiwer gspese. Ünsi Stemmig hät sich vo Stund zu Stund gsteigeret, net emal di längi Warteri uf z'Ässe hät nus d'Lune verdorbe. Nachem Ässe hät mu de no öppis gsunge, plagiert u wier heis gwuss luschtig kabe. Wawer du weder z'Frutige si gsi esch z'Fäscht, so rechtig im Gang gsi u mu hät tobet u gjolet bes em Morgegraue. Ga lege esch mu uberal, u e paar o grat nüt. Wos du hät afa tage u mu nemme grat me ganz fit esch gsi, si Reto u iech ubere Flugplatz gloffe, das hät also usgseh, allz derhargrueset, nume grat eis Zält esch da no gstande.. Chum zwö Meter nachem Zält seit das Zält uf z'mal, hei ir zwö da... da si wer ga guge u wär esch da met klöpfte Secherige u metere Stemm ärger wa Joe Cocker. Tinu, jaja ünsa Tinu, wa Reto u niech nus hei erholt ka vam lache, siwer doch no anes Börtli ga lege. Alpot siwer ahi trolet u hei zu glich no de Schnägge guete Morge gseit.

Ca. zur gliche Zyt hei no e paar müesse ga kampfrichtere. Ja also grat reng esch de da o net jedem gange. Am Namittag heiwer no önsne zwöi Fähnricha zue guget bem Fahnemarsch... also de Vereinsfahne, meineni. Am spetere Namittag esch mu desaha, im Bäre z'Zwöisime no e Pistestop, u du schliesslich no e Bäre im Gsteig. Nachem traditionäle Umzug hät's no es Apero gä u die wa hei wäle hei no öppis z'Nacht gässe. Somet esch das Turnfäscht (zwöitusigudrü) 2003 o z'Änd gange. Bäschta Dank a d'Leiter wa met nus das ganza hei igstudiert.

Chrisof Walker

Zurück

 

 

Turnerfahrt 2003

 

Früh am Morgen (8.00 Uhr) trafen sich 25 Turner auf dem Postplatz in Gsteig.
Unser Organisator (Christoph) stellte uns vor die Wahl: zu Fuss oder auf
das Postauto warten. Da sich alle einig waren, gingen wir zu Fuss in den
Bären, um dort auf das Postauto zu warten. Für viele war es die erste Verpflegung
am frühen morgen. Kaum im Postauto eingestiegen, begrüssten uns schon die
ersten bekannten Gesichter: der Turnverein Lauenen. Mit dem Postauto fuhren
wir auf den Col de Pillon. Von dort ging es zu Fuss Richtung Lac Retaud.
Auf der Isenau gönnten wir uns eine kleine Pause zur seelischen und k örperlichen
Verpflegung.

In Metreillez angekommen, ging es los mit einer Diskussion: Wollen wir hier
zu Mittagessen oder wollen wir noch weiter..... tja, wir entschieden uns,
noch ein wenig weiter zu laufen, nach Marnex. Unterwegs nahm jeder bereits
einen Ast mit für das Feuer zum "Brätlen" .In der Nähe befand sich zum Grossen
Glück vieler ein kleiner Bach (darin konnte das Bier und der Wein gut abgekühlt
werden). Beim gemütlichen Beisammensein, Diskutieren und "Bänklen", fing
es auch schon bald einmal an zu Regnen. Dabei trennte sich die gemütliche
Gruppe. Um nicht nass zu werden, schützten sich einige unter einer grossen
Tanne, andere "flüchteten" in einen heimeligen Stall. Querfeldein (die meisten
durch Feld und Wiese, einige aber auch durch Bach und Schlucht )mussten wir
uns spurten, dass wir in Les Diablerets noch rechtzeitig in das Postauto
einsteigen konnten. Von Les Diablerets ging es mit dem Postauto zurück nach
Gsteig zum Bären. Der Fröhlich / Nasse Ausklang fand im Bären statt von dort
jeder individuell nach Hause ging.

Hansruedi Löffel

Zurück