Fahrt ins Blaue 2004

Turnfest Naters 2004

Turnerfahrt 2004

Fahrt ins Blaue 2004

22.-24. Oktober

 

Am Freitag morgen besammeln sich Reiselustige auf dem Postplatz Gsteig.
Mit vollen Reisetaschen und kompletter Veloausrüstung startet die lang ersehnte Reise ins Tessin. In Gstaad, Zweisimmen und Oey stossen noch die letzten Genossen
in den Car. Auf dem Brünig gibt es den ersten Kaffeehalt. Die ersten lassen schon hier ihr Kaffee erkalten und starten mit "Bänklen"!
Wir fahren weiter Richtung Urnerland an der Teufelsbrücke vorbei bis auf den Gotthardpass. Bei milden Temperaturen lunchen wir neben Schneeflecken. Mit dem Car fahren wir noch bis nach Madrano. Von jetzt an gilt es ernst, Velohelm auf!
Wir bilden zwei Gruppen, die einen fahren direkt nach Quinto, die anderen wählen die Route über die höhergelegenen Dörfer. Der Start harzt, den offiziellen Weg finden wir nicht. Einigen von uns wählen die direkte Offroad - Route über gemistete Wiesen. Zu Fuss durch den Wildbach finden wir den direktesten Weg zu unserer Höhentour.
Bei der Abfahrt Richtung Quinto wir unser Material so Richtig getestet.
Dem älteren Dreigänger von Hanspeter wird dies zu viel. Aber ein Abschleppdienst ist schnell organisiert.
Auch Hebi's Bike leidet unter den Strapazen. Einige Schrauben und Zahnräder machen sich selbständig. Wie durch ein Wunder fehlt plötzlich am Hinterrad auch noch die Luft. Da hilft nur noch eine Generalrevision vor Ort. Innerhalb weniger Minuten erstrahlt das Bike wieder im neuen Glanz. Mit schwärzen Händen geht's weiter hinunter nach Quinto. Bis nach Biasca sind es ca. 30 km, mit dem Gegenwind rechnet hier noch niemand. Nach einer zügigen Fahrt durch die Leventina erreichen wir unseren Car wieder in Biasca. Wir fahren nun nach Rivera und beziehen unsere Hotels. Nun sind auch meine schwarzen Hände wieder von der Veloreparatur sauber. Auf dem Monte Ceneri gibt's dann Znacht bis Gnueg! Sofort werden dien Karten gemischt und los geht's. Nach Feierabend nutzen wir den Taxidienst nach Rivera. Im Hotelkeller wird dann noch gebänklet bis fast um 4 Uhr Morgens. Anstelle eines gesunden Schlafes gib es noch ein Konzert vom feinsten
mit Nachbars Lumpi und dem krähenden Hahn. Am Samstag schnallen wir uns die Wanderschuhe an und besammeln uns bei der Monte Tamaro - Bahn. Neben der Bergstation bewundern wir noch Bottas Wunderkirche. Wir nehmen noch live an einer Trauung teil….
Nun geht es los hinauf zum Monte Tamaro. Beim Sendeturm gibt's eine Znünipause. Weiter oben auf dem Monte Tamaro erwartet uns eine atemberaubende Aussicht auf Nebelschwaden und Umgebung. Wir wandern nun über die Panorama - Kette Richtung Monte Lema. Nach 5 Stunden Wanderung erreichen wir unser Ziel Monte Lema. Das Wandern gesund ist wird einmal mehr bewiesen - spätestens jetzt ist auch Chrigel Iseli seine Mageninvektion aus Polen wieder los!
Mit der Bahn kehren wir zurück ins Tal - aus dem Nebel an die Sonne.
Herausgeputzt, einige sogar mit Lackschuhen und Krawatte fahren wir am Abend nach Locarno an die Piazza - Grande. In einer Pizzeria stillen wir unseren Heisshunger mit Riesenpizzas.
Nach dem Essen haben die meisten nur noch eines im Sinn, sie verschwinden im Casino - der grosse Jackpot wird jedoch nicht geknackt.Am Sonntagmorgen verlassen wir nach dem Zmorgenbuffet unsere Unterkünfte und fahren Richtung Süden nach Chiasso in den Aqua Park.Jetzt ist bädele, sprudle, rutschbänele angesagt. Schliesslich wollen wir zuhause einen guten Eindruck nach den drei Tagen hinterlassen. Nach einem gesunden Zmittag im Mc Donalds treten wir die Heimreise an. Auf der Grimsel gibt's noch ein Zvieri. Um besser zu Verdauen offeriert uns die Grimselwirtin mit der Tochter noch einen Schnaps zwei, drei….
Gegen 8 Uhr erreichen wir das Saanenland. Frisch und ausgeruht und blicken wir auf drei gemütliche Tage im Tessin zurück. Den Organisatoren Chrigel und Martin und dem sicheren Chauffeur Ruedi nochmals ein herzliches Dankeschön.

Göpf Blum

 

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Turnfest Naters 2004

Samschtig morge am sibni si wir Turner vo Gsteig u Feutersoey uf em
Postplatz parat gstande. Da dr Car u einigi Turner verspätig hei ka si wer
du am halbi achti losgfahre richtig Naters.Z'Naters acho hei wer sofort es gmütlechs Plätzli gfunde am Rand vom ganze Gscheh. So wie Gsteiger si het mu afange öpis müsse ga ässe. Nacheme erfrüschende Znüni het sech Gymnastiktruppe scho wider müsse zwäg mache.
Nachem iturne, anders alege u Musig no mal lose, hei einigi nase bim
schminke zünftig grümpft. Vor ufregig u vom ganze drum u dra het Lisette mit
em Naseblüte z?kämpfe ka u das vor em Uftritt. Wo du das gstillet isch gsi
hei wer o ändlech chöne afa. Ohni grösseri Problem hei wer ünsi Gymnastik
chöne vorführe.Schlag uf Schlag isch es witer gange mit Pändelstaffete u Wurfkörper. Churz druf ahi isch dr tussiger u z?kugelstosse dra cho. U scho hei wer unse
sportlech Teil erlediget ka.
Nach em Mittagesse isch bade, sunnele u de andere zue s?luge im Vordergrund
gstande. Die geografische Kenntnis vo de Zwillera si net grat usprägt gsi uf dr suchi
nach em beitzli für Z?nacht. Nach em usgibige Esse isch mu no gmütlech zäme
ghocket. Zrüg ufem Gländ isch Fest scho voll im Gang gsi. Wi wer jetz wüsse
si di Turner kenner Heilige u d?Schriber hei o Näbel übercho.
Z?Fest isch mit ?volle Züge? bis im morgegraue gnosse worde.Nach wenig Schlaf isch mu ga Z?morge ässe. Z?Zämerume am Sunntig isch schwär gfalle. Nachem em Fund vomene Volleyballfäld us Sagmähl het mu trotz sunnecreme sunnebrand übercho u nähr isch me sich ga abkühle im chalte
Wasser.U scho isch es verbi gsi, Turnfest vo Naters u meh isch richtig Gsteig
gfahre.Usgstige uf em Postplatz het me sech müsse büschele für e Umzug richig Bäre.
Bimene Appéro het mu dr Tag schön la usklinge. Die wo hei welle hei im Bäre
no es feins Z?nachtesse chöne gniesse.
So isch mu vo sälber müed am abe i z?Bett trollet.Scho mit freudige ussichte uf nächst Jahr wei wer no all ünsne Leiter MERCI säge, dass si soviel geduld mit üns hei ka.


Florian Sumi

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Turnerfahrt 2004

20. Mai 2004

Früh morgens versammelten wir uns alle auf dem Postplatz in Gsteig. Das voraussichtlich wunderschöne Wetter vermochte uns für diese Reise zu motivieren. Mit diversen Autos fuhren wir ins Gstaad, wo wir auf dem Coop-Parkplatz parkierten. Mit dem Zug liessen wir uns bequem nach Montbovon chauffieren. Weiter gings nach Les Cases, wo wir um 9.30 Uhr unsere Wanderung starteten. Es ging über Stock und Stein. Manchen konnte es nicht schnell genug gehen und andere kämpften schon von Anfang an mit sich selbst und dem steilen Gelände.
Punkt 10.00 Uhr waren wir schon im rechtes Stück gewandert; es war Zeit für eine kleine Z'Nünipause vorhanden. 10-15 Minuten später fuhren wir mit dem Aufstieg fort. Total verschwitzt und völlig ausser Atem erreichten wir um 11.00 Uhr den Col de Jaman, wo wir ein herrliches Apèro mit Weisswein und verschiedenen Snacks zu uns nahmen. Mit ein wenig Alkohol im Blut fiel der Abstieg nicht wirklich leichter.
Unterwegs suchten wir verzweifelt nach einem optimalen Ort zum "Bräteln". Schliesslich schlugen wir nahe dem Walde unser Lager auf. Holz sammeln stand an der Tagesordnung: Äste, Stämme, Sträucher, alles was Ähnlichkeit mit brennbarem Holz hatte wurde zur Feuerstelle getragen. Jeder von uns war schon ziemlich ausgehungert. Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, hätte ich nicht glauben können wie viel Fleisch das arme Grillgitter ertragen musste. Mit vollgeschlagenem Bauch und einem immer stärker werdenden Rausch wanderten wir um 15.00 Uhr weiter in Richtung Montreux. Nachdem sich einige von uns ein paar Mal verlaufen hatten, erreichten wir dennoch den Bahnhof von Montreux. Nicht alle hatten das selbe Abstiegstempo gewählt; deswegen blieb noch genügend Zeit um den hartnäckigen Durst mit einem kühlen Bier zu stillen. Als die Uhr uns informierte, dass es schon 17.00 Uhr war, eilten wir alle zum Bahnhof, wo der Zug schon auf uns wartete. Seltsamerweise waren wir nicht ganz vollzählig. 5 Stück fehlten. Pech gehabt, der Zug fuhr pünktlich ab. Um 18.30 Uhr waren wir in Gstaad angekommen. Wie erwartet, jedes Auto, das den ganzen Tag auf dem Coop-Parkplatz stand, eine satte Busse von Fr. 40.- auf der Frontscheibe.
Trotzdem reichte es noch, um im Ricci's Pub den fantastischen Tag mit ein paar Bierchen auszuklingen. 20.00 Uhr abends waren auch unsere 5 Vermissten bei uns eingetroffen. Fazit : Eine wirklich gelungene Turnerfahrt.

Philipp Brand

 

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